Tischtennis-Halle

Der TTC und seine Tischtennis-Halle

Außenansicht der Tischtennis-Halle
Außenansicht der Tischtennis-Halle

Bestand der Tischtennis-Halle gesichert

Stadtverordnete stimmen Erbbaurechtsvertrag mit TTC Salmünster zu Bad Soden-Salmünster

Die Stadtverordneten votierten am Montag einstimmig dafür, den Erbbaurechtsvertrag zur Nutzung der Tischtennis-Halle mit dem Tischtennisclub (TTC) Salmünster abzuschließen. Der Magistrat hatte  im Vorfeld mit den  Verantwortlichen einen entsprechenden  Vertrag erarbeitet.

Wir harten einen gerechten  Verhandlungspartner, der Vertrag ist aus Sicht des Magistrats ausgewogen sagte Bürgermeister Lothar Büttner. Der Vertrag sieht vor, dass der Verein jährlich einen Betriebskostenzuschuss in Höhe von  8 000 Euro von der Stadt erhält.

„Mit dem  geplanten Vertragsabschluss werden wir den Au lagen der kommunalen Aufsichtsbehörde gerecht, die in  ihrem Genehmigungsschreiben zum Doppelhaushalt 2005/06 zu beachten  gab, dass  Investitionen  für Sport- und  Kulturhallen nur zulässig sind, wenn Betriebskosten nachhaltig gesenkt werden können“, erklärte Büttner. Dies sei somit gelungen, mit dem ausgehandelten Vertragswerk seien nach Meinung aller Beteiligten diese Vorgaben nachhaltig erfüllt worden.

Die Sportstätte in die Obhut des TTC zu geben sie laut Büttner ein wichtiger Schritt auf dem Weg, den Jugend- und Breitensport sowie den Bestand der Tischtennishalle dauerhaft in der Stadt Bad Soden-Salmünster sicherzustellen.

Büttner dankte den Mitgliedern des TTC Salmünster für deren bisheriges Engagement. Deine neue Heizungsanlage wurde bereits errichtet und die Wärmedämmung der Halle verbessert.

Der Erbbaurechtsvertrag soll mit Wirkung zum 1. Januar 2007 geschlossen werden und den derzeit noch gültigen Pachtrechtsvertrag aus dem Jahr 1994 ersetzen. Die Vertragslaufzeit beträgt 30 Jahre.

Weg zur Tischtennis-Halle

Tischtennis-Halle im Schwedenring in 63628 Bad Soden-Salmünster

Mitglieder des Tischtennisvereins votierten einstimmig für das Vorhaben

Der Tischtennisclub wird die Tischtennishalle als Eigentümer übernehmen.

Dafür stimmten nach eingehender Diskussion einstimmig die Anwesenden in einer außerordentlichen Sitzung am vergangenen Freitag.

Es sei „eine der wichtigsten Versammlungen“ für den Verein, meinte Vorsitzender Wolfgang Rink in der Begrüßung der rund 30 Anwesenden, also etwa einem Drittel der aktiven Mitglieder. Informationen, welche die sorgfältige Vorarbeit des Vorstands darstellten, viele Fragen, auch Zweifel, Erklärungen und ausführliche Diskussion prägten den konstruktiven Verlauf des Abends. Schriftführer Berthold Petzold referierte zunächst zur gegenwärtigen Nutzungsform, dem Wechsel zu einer anderen Nutzungsform und dessen Bedeutung sowie zu den Voraussetzungen für eine Übernahme und dem Aussehen der Dokumente.

Gegenwärtige Grundlage sei der Pachtvertrag über 30 Jahre, ein „optimaler Zustand“, der aber langfristig keinesfalls so bestehen bleiben könne. Jetzt ginge es darum, „langfristig günstig zu fahren“. Das werde mit einem Erbbaurechtsvertrag am ehesten möglich sein, führte Petzold aus. Es bedeute, auf fremdem Grund, in diesem Fall auf einem Grundstück der Stadt, ein Bauwerk zu besitzen. Zu den Voraussetzungen der Übernahme gehöre es, dass dem Verein keine Nachteile entstehen sollten. Die Stadt werde die Halle in saniertem Zustand übergeben. Die durch Eigenleistung des Vereins und Fördermittel eingesparte Finanzen werde die Stadt dem Verein zweckgebunden zur Verfügung stellen.

Die notariellen Übernahmekosten trage die Stadt. Auch die laufenden Betriebskosten sollten von der Stadt übernommen werden. Im Einzelnen ging Petzold auf mögliche Zukunftsperspektiven ein, die man durchgespielt habe. So habe bei eventueller Auflösung des Vereins dieser ein kostenloses Rückgaberecht der Halle an die Stadt. Solche Klauseln seien ausdrücklich von Bürgermeister Lothar Büttner befürwortet worden. Das Zahlenwerk der Sanierungen stellte Karl-Walter Auhl kurz dar. Die Dämmung müsse noch fertiggestellt werden, Thermostate müssten erneuert werden und im Sanitärbereich sei einiges zu tun. Abschließend zu seinem Bericht meinte Petzold, der Vorstand empfehle dem Verein die Halle zu übernehmen. „Es ist keine schlechte Sache“, meinte Petzold.

Ausführlich wurden Kosten und Nutzen, Vor- und eventuelle Nachteile für den Verein diskutiert. Man wollte wissen, auf was man sich einlässt. Einzelne Punkte müsse man „noch festzurren“, konstatierten die Mitglieder, was die Vorstandsmitglieder eifrig zur Kenntnis nahmen. So sollten noch einige Bedingungen ausgehandelt und fixiert werden. „Heute haben wir bessere Karten als in der Zukunft“, mutmaßte Petzold. Das von der Stadt eingesparte Geld solle als Polster für zukünftige Reparaturen dienen, hieß es beispielsweise. Ausdrücklichen Dank sprach der Vorstand den bisher 25 tatkräftigen Helfern der Sanierungsarbeiten aus. Ein Dank an das Vorstandsgremium für die Ausarbeitung schloss sich an.

Die abschließende Abstimmung ergab eine einstimmige Befürwortung der Vorstands-Empfehlung die Halle zu übernehmen.

Innenansicht der Tischtennishalle - Blickrichtung Eingang
Innenansicht der Tischtennishalle – Blickrichtung Eingang

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